Die Arbeitsgruppen des Entwicklungsprojekts

Mitwirkende der AG's   |  Themen und Fragestellungen  |

Im Rahmen des Entwicklungsprojektes wurden zur Fortführung des RehaFutur-Prozesses vier Arbeitsgruppen gebildet. Diese haben den Auftrag, bis Mitte 2011 Umsetzungsvorschläge zu den Themen Selbstbestimmung/Selbstverantwortung, Steuerung des Eingliederungsprozesses, Beruf und Arbeitswelt und Forschung zu erarbeiten.

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Mitwirkende und Leitung der Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1:  Förderung der Selbstbestimmung und Selbstverantwortung

Federführend verantwortlich: DVfR, SoVD
Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Seyd (Universität Hamburg/DVfR)
Mitwirkende: DVfR, SoVD/VdK, DRV, BA, DGUV, zwei Vertreter der Leistungserbringer, Wissenschaftler, Leistungsberechtigte, BMAS

Arbeitsgruppe 2:  Steuerung des Eingliederungsprozesses

Federführend verantwortlich: Leistungsträger
Moderation: Marion Götz, DRV-Bund
Mitwirkende: DRV- Regionalträger, BA, DGUV, SoVD/VdK, BAR, zwei Vertreter der Leistungserbringer, Nationales Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung, Wissenschaftler, Leistungsberechtigte, BMAS/Abt. II

Arbeitsgruppe 3:  Beruf und Arbeitswelt

Federführend verantwortlich: Leistungserbringer
Moderation: Markus Hertrich, BFW Heidelberg
Mitwirkende: Vertreter des BMBF (z. B. BIBB, Thematik lebenslanges Lernen), Bildungs- und Rehabilitationswissenschaftler, BA, DGUV, DRV, zwei Vertreter der Leistungserbringer, BDA, DGB, Vertreter Bildungsnetzwerk, Leistungsberechtigte, BMAS

Arbeitsgruppe 4:  Forschung

Federführend verantwortlich: DAR
Moderation: Prof. Dr. Peter Riedel, DAR
Mitwirkende: Wissenschaftler, BMBF, DRV, BA, DGUV, BMAS, DGRW, DVfR, DAR


Die Arbeitsgruppen kommen ab Oktober/November 2010 zu mehreren Beratungen zusammen. Dieser Austausch wird durch die Arbeitsplattform (interner Bereich) unterstützt, auf der ergänzend zu den Sitzungen der Arbeitsgruppen eine Diskussion stattfinden wird. Die Ergebnisse der Entwicklungsgruppenarbeit sollen im Juni 2011 auf einem Workshop vorgestellt und gemeinsam mit allen Beteiligten erörtert werden.

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Mögliche Themen und Fragestellungen der Arbeitsgruppen

Schwerpunktsetzungen für die zu behandelnden Themen werden in den vier RehaFutur-Arbeitsgruppen verabredet. Die von der der wissenschaftlichen Fachgruppe erarbeiteten acht Handlungsfelder sind Grundlage für die Gruppenarbeit. Unter anderem sollen folgende Problemstellungen erörtert werden:

AG 1 Förderung der Selbstbestimmung und Selbstverantwortung

  • Was ist grundsätzlich zu tun, um Leistungsberechtigte in die Lage zu versetzen, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und den Prozess mitzugestalten und mitzusteuern?
  • Anforderungen an ein Förderkonzept?
  • Aktive Beteiligung versus Gesamtverantwortung des Leistungsträgers
  • Überforderungen verhindern
  • Gestaltung der Integrations-und Qualifizierungsprozesse unter Berücksichtigung von Selbstbestimmung und Selbstverantwortung

AG 2 Steuerung des Eingliederungsprozesses

  • Konvergenz der Leistungsgesetze
  • Voraussetzungen für ein Institutionen übergreifendes Reha-Management
  • Konsequenzen von Selbstbestimmung, Individualisierung, Regionalisierung und Vernetzung mit Betrieben für die Steuerung
  • Rolle von Information und (unabhängiger) Beratung
  • Technologien und Managementmethoden zur Unterstützung
  • Externe und interne Qualitätssicherung (u. a. Kriterien, Begriffsbestimmungen, „gemeinsame Sprache“)

AG 3 Beruf und Arbeitswelt

  • Berufliche Rehabilitation als Strategie des lebenslangen Lernens
  • Zukünftig relevante Qualifikationen für die Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft
  • Inklusion als Leitidee beruflicher Rehabilitation
  • Rehabilitation als erwerbsverlaufsorientierte Intervention zur nachhaltigen Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit
  • Instrumente, um Integrationsprozesse stärker an konkreten Anforderungsprofilen orientieren zu können
  • Vernetzung von beruflicher Reha, betrieblicher Gesundheitsförderung und Arbeits-und Gesundheitsschutz
  • Unternehmen als Kooperationspartner im Rehaprozess

AG 4 Forschung

  • Prioritäre Forschungsbedarfe vor dem Hintergrund des Entwicklungsprozesses RehaFutur
  • Erforderliche Datengrundlage
  • Unterstützung der Umsetzung von RehaFutur-spezifischen Entwicklungszielen durch Forschung
  • Strukturelle Rahmenbedingungen für systematische Forschung
  • Verknüpfung von Reha- bzw. Gesundheitswissenschaften, beruflicher Bildung und Arbeitsmarktforschung zu einem interdisziplinären Verbund

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