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RehaFutur: Entwicklungen gemeinsam gestalten!

Berufliche Rehabilitation ist Teil des modernen Sozialstaats. Sie unterstützt Menschen mit Behinderungen in ihrem Streben nach dauerhafter Teilhabe in Arbeit und Gesellschaft.

Aufgrund massiver Veränderungen in der Gesellschaft, insbesondere auch in der Arbeitswelt, steht die berufliche Rehabilitation heute vor neuen Herausforderungen. Zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit ist eine umfassende Weiterentwicklung notwendig.

Aus diesem Grund hat das BMAS 2007 die Initiative RehaFutur ins Leben gerufen. RehaFutur wurde mit dem Ziel initiiert, Ideen, Konzepte und Aktivitäten zu bündeln, die eine zukunftsorientierte, innovative berufliche Rehabilitation gewährleisten. Das Leitmotiv lautet „Entwicklungen gemeinsam gestalten“. RehaFutur will damit zu einer inklusiven Gesellschaft beitragen, in der Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen selbstbestimmt nach eigenen Vorstellungen und Wünschen leben können.


Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention fordert die Vertragsstaaten auf, die Beschäftigungspolitik für behinderte Menschen auf einen offenen und inklusiven Arbeitsmarkt auszurichten. Dazu braucht es neben dem Schutz vor Diskriminierungen im Arbeitsleben vor allem hochwertige und individuell ausgerichtete Teilhabeleistungen.
Die Stärkung aller Fähigkeiten zum selbstbestimmten und selbstverantwortlichen Handeln, die dazu notwendige Individualisierung von Teilhabeleistungen sowie die frühzeitige Orientierung auf eine Integration in den Arbeitsmarkt sind drei Eckpunkte, zu denen der RehaFutur-Entwicklungsprozess beitragen möchte.

Die bisherigen Schwerpunkte von RehaFutur waren:

  • 2006 und 2007 erarbeiteten die Berufsförderungswerke mit den Rehabilitationsträgern wichtige innovative Vorhaben. Das reicht von neuen Preismodellen über verbesserte Methoden der Qualitätssicherung bis hin zum Modellvorhaben für ein neues Reha-Modell.
  • Das BMAS beauftragte 2007 eine wissenschaftliche Fachgruppe bei der Deutschen Akademie für Rehabilitation, eine Gesamtkonzeption zur mittel- und langfristigen Zukunft der beruflichen Rehabilitation erwachsener Menschen zu erarbeiten. 2009 wurde die Stellungnahme der wissenschaftlichen Fachgruppe dem BMAS übergeben.

Verantwortlich für die Koordination des Gesamtprozesses RehaFutur ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Abt. V „Belange behinderter Menschen, Prävention, Rehabilitation, Soziales Entschädigungsrecht“.