Das RehaFutur-Entwicklungsprojekt

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Ausgangspunkt für den RehaFutur-Prozess war die Überzeugung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, dass eine langfristige Sicherung des Systems der beruflichen Rehabilitation erwachsener behinderter Menschen nur durch eine an den Veränderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen orientierte Weiterentwicklung des Systems erreicht werden kann. Die Expertise der wissenschaftlichen Fachgruppe sollte dafür eine von institutionellen Bindungen und Verpflichtungen möglichst unabhängige Grundlage schaffen.

Die Umsetzung der von der wissenschaftlichen Fachgruppe beschriebenen Konzeption kann nur gemeinsam mit allen Akteuren der Rehabilitation geplant und durchgeführt werden. Der RehaFutur-Workshop „Entwicklung gemeinsam gestalten“ in Potsdam am 21./22.01.2010 war der Auftakt hierfür. Hier wurden erste Vorstellungen formuliert, zu welchen Kernthemen im nächsten Schritt gemeinsame Überlegungen angestellt werden müssen, wie ein gemeinsamer Entwicklungsprozess gestartet werden kann und welche Aufgaben langfristig auf alle beteiligten Akteure zukommen.

Im Rahmen des RehaFutur-Entwicklungsprojektes wurden zur Fortführung des RehaFutur-Prozesses vier Arbeitsgruppen gebildet. In jeder Arbeitsgruppe sind Leistungsberechtigte, Leistungserbringer, Leistungsträger, Sozialverbände, die Sozialpartner sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingebunden.
Ziel des Entwicklungsprozesses ist es, dass bis Mitte 2011 Umsetzungsvorschläge zu den Themen Beruf und Arbeitswelt, Steuerung des Eingliederungsprozesses, Selbstbestimmung/Selbstverantwortung und Forschung erarbeitet werden. Diese sollen auf einem weiteren Workshop präsentiert und diskutiert werden.

Das Vorhaben bietet einen verbindlichen Rahmen für alle Akteure, sich mit ihren Kompetenzen, Ideen und Sichtweisen in diesen zukunftsorientierten Entwicklungsprozess einzubringen. Die Weiterentwicklung des Rehabilitationssystems wird somit als gemeinsame Aufgabe und Herausforderung für alle Akteure gestaltet. Damit wird das Commitment aller Beteiligten zur Weiterentwicklung und Zukunftssicherung der beruflichen Rehabilitation erwachsener behinderter Menschen gestärkt.

In der Lenkungsgruppe des RehaFutur Entwicklungsprojektes unter Vorsitz des BMAS sind folgende Institutionen vertreten: Deutsche Rentenversicherung, Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Bundesländer, Sozialverbände
Die operative Koordinierung und Begleitung des RehaFutur-Entwicklungsprojektes wird von der Deutschen Akademie für Rehabilitation e. V. (DAR) in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) im Auftrag des BMAS durchgeführt.

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Abschlussbericht des RehaFutur-Entwicklungsprojekts

Der zweite Teil der Initiative RehaFutur, das Entwicklungsprojekt, wurde nun mit einem Abschlussbericht "Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation auf Basis der Empfehlungen der Wissenschaftlichen Fachgruppe RehaFutur unter Beteiligung der Akteure" und einer umfangreichen Materialsammlung beendet:
undefinedAbschlussbericht
undefinedAnlagen zum Abschlussbericht

Hier erhalten Sie eine Kurzbeschreibung des Entwicklungsprojektes von RehaFutur:
undefinedKurzbeschreibung des RehaFutur-Entwicklungsprojekts

Zwischenzeitlich wurde ein vorläufiger Ergebnisbericht erstellt. Dieser enthielt ausschließlich die Ergebnisse der vier Arbeitsgruppen und eine Zusammenfassung der Vorschläge und Empfehlungen der Arbeitsgruppen zum Thema Gemeinsame Servicestellen:
undefinedErgebnisbericht des Entwicklungsprojektes von RehaFutur_Kurzfassung 

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Ansprechpartner

Frau Brunhilde Hilge (Vorsitzende Deutsche Akademie für Rehabilitation e. V.) c/o Berufsförderungswerk Köln gGmbH, Sürther Str. 171, 50999 Köln.
Telefon: 0221-3597-211, E-Mail: B.Hilge(at)bfw-koeln.de.

Verantwortlicher Projektleiter der DAR für die Durchführung des Vorhabens ist:
Prof. Dr. Hans-Peter Riedel, c/o Berufsförderungswerk Köln gGmbH, Sürther Str. 171, 50999 Köln.
Telefon: 0221 3597-241, E-Mail: riedel(at)rehafutur.de.

Unterstützt wird die Projektleitung durch Tina Klügel vom Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH an der Deutschen Sporthochschule Köln.
Telefon: 0221 277 599-22, E-Mail: kluegel(at)rehafutur.de
oder 0221 277 599-12, mozdzanowski(at)iqpr.de.

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. wird vertreten durch Dr. Bärbel Reinsberg, c/o DVfR, Friedrich-Ebert-Anlage 9, 69117 Heidelberg.
Telefon: 06221 187 901-13, E-Mail: b.reinsberg(at)dvfr.de.

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